Der fehlgeschlagene Feminismus

Der fehlgeschlagene Feminismus

Was einst als eine gute Idee und sinnvolle Bewegung begann, entwickelt sich heute zu einem Desaster. Während sich die Damen der westlichen Welt die Hälse kaputt schreien und sich darüber aufregen wie böse das angebliche Patriachat ist, verschließen sie bewusst und willentlich die Augen vor den Geschehnissen im Nahen Osten, Afrika und weiten Teilen Asiens.

Für die Schreihälse ist es viel wichtiger geworden eine ganz besondere Religion zu schützen und jeden, wirklich jeden Menschen als Nazi zu beschimpfen, wenn dieser den Islam angreift oder mit sinnvollen Argumenten gegen die Wand schleudert. So ist es auch nicht verwunderlich, wenn die Damen von Welt auch mal zu rabiaten Mitteln greifen und fordern, dass das Kopftuch doch bitte gesellschaftsfähig gemacht werden soll, wo andere Frauen wie im Iran gegen das Kopftuch kämpfen und ihre Selbstbestimmung fordern. Man sollte meinen, dass der Feminismus für alle Frauen gleich woher sie kommen gilt, dass man auch für alle Frauen auf der Welt kämpft und für alle Frauen dieselben Rechte fordert, die man im Westen selbst hat. Doch weit gefehlt… Die Feministen kämpfen auf einer Front, also im Westen. Dabei geht es oftmals wie bei Don Quichote zu, der auch gegen imaginäre Monster, in seinem Fall Windmühlen kämpfte.

Die Damen und auch die Herren des Feminismus stört es herzlich wenig, dass Frauen im Nahen Osten von ihren Männern als Eigentum betrachtet werden, kaum Rechte haben und bei kleinsten Vergehen barbarisch bestraft werden. Es ist für die Damen und Herren des Feminismus auch völlig uninteressant, dass die Frauen im Nahen Osten, Afrika oder in Teilen Asiens getötet werden, wenn sie sich angeblicher Straftaten wie z.B. des Ehebruchs, Hexerei oder ähnlichem schuldig gemacht haben sollen. Doch unternehmen die Feministen etwas gegen diese Ungerechtigkeiten? Auf keinen Fall. Weder in den USA noch in Europa oder in Deutschland selbst, traut man sich etwas dagegen zu tun.

Würde die Femi Bewegung sich wagen etwas gegen diese Ungerechtigkeiten zu tun, so müssten sie ihr gesamtes Weltbild auf den Kopf stellen und somit auch dem Islam die Stirn bieten, sich gegen schwarze Männer stellen oder auch in Teilen Asiens gegen Mächte antreten, bei denen sie sehr schnell auf die Nase fallen würden. Aber… dröseln wir den Spaß ein wenig auf:

Warum lehnt sich der Feminismus nicht gegen die Männer in islamischen Ländern auf?
Der Feminismus geht bekanntlich heute soweit, den Islam zu vergöttern, ihn als Ethnie oder Rasse hinzustellen. Wer etwas gegen den Islam sagt ist ein Rassist oder ein Nazi und islamophobisch dazu. Folglich müsste das Femivolk ihr gesamtes Weltbild auf den Kopf stellen, die Einstellung des Islam gegenüber der Frau kritisieren und dort den echten Patriarchat bekämpfen, was nicht so einfach ist. Zum einen schert es einen iranischen Richter einen Dreck, woher eine Demonstrantin/Demonstrant kommt. Wer das Regime kritisiert, wird für lange Zeit eingesperrt oder man fürchtet im wahrsten Sinne des Wortes den Kopf zu verlieren. Feministen wissen sehr wohl, dass der Islam frauenfeindlich und alles andere als friedlich ist. Das Ergebnis eines feministischen Kampfes für Gleichberechtigung im Nahen Osten ist also sehr ernüchternd. Die Bewegung ist zu feige für die Frauen dort zu kämpfen einerseits, andererseits muss man, falls man den Islam kritisiert selbst als Nazi oder Rassist gelten. Das will man natürlich nicht. Daher hält man doch lieber die Füße still, lässt die Frauen dort lieber leiden und verschließt die Augen vor der Not und man lässt die Frauen lieber im Stich. Ist der Feminismus heute nützlich? Klares NEIN!

Warum lehnt sich der Feminismus nicht gegen die Männer in afrikanischen Ländern auf?
Der Feminismus ist wie oben schon angemerkt nicht nur feige, sondern auch mit einer starken Doppelmoral behaftet. In Afrika sich gegen das Leid der Frauen aufzulehnen oder dafür zu kämpfen, dass sie keine Beschneidung durchleiden müssen, ist ähnlich wie im Nahen Osten. Zum einen wäre da auch der Islam aber hier kommt noch die Besonderheit hinzu, dass man ein Rassist wäre, da man Schwarze in keiner Weise kritisieren darf, da sie eine Minderheit sind. Ist der Schwarze auch noch Muslim, dann hat man praktisch eine Minderheit in der Minderheit und die anzugreifen, geht natürlich überhaupt nicht. Wie könnte man die armen „Men of Color“ kritisieren? Der moderne Feminist denkt sich in diesem Moment wohl, er würde eine Minderheit unterdrücken und sich wie der CIS-Mann der 1. Welt benehmen, was völlig absurd wäre.

Warum lehnt sich der Feminismus nicht gegen die Männer in Teilen Asiens auf?
Huuch, die gibt es ja auch noch. Nun ja… dass der asiatische Mann relativ aufgeklärt und modern sein kann, beweisen die Japaner und Chinesen sehr gut, zumindest in den Großstädten, auf dem Land sieht es da doch etwas anders aus. Auch in Indien kommen die Frauen sehr häufig nicht gut davon, da sie auch dort zwangsverheiratet werden oder in ihrer Entscheidung dahingehend beschnitten werden, wenn es darum geht, wen man heiratet. In vielen Teilen Indiens darf nur innerhalb der eigenen Kaste geheiratet werden, was die Persönlichkeitsrechte der Frauen auch erheblich beschneidet aber heeey… wir sind da mal nicht so. Auch hier interessiert sich der Feminist von heute nicht für die Frauen im asiatischen Raum. Man überlässt sie ebenso wie in Afrika oder dem Nahen Osten ihrem Schicksal, sollen sie doch zusehen, wie sie da selbst rauskommen.

Fazit:
Wie sollen wir den Feminismus von heute bewerten?
Der Feminismus von heute ist verlogen, falsch und egoistisch. Feministen kümmern sich nur um ihre eigenen angeblich großen Probleme die keine sind, jagen einem imaginären Patriachat hinterher der sie unterdrückt, ihnen ungleiche Löhne für ungleiche Leistungen zahlt, hetzen und diffamieren Hetero Männer und überschütten sie mit Hass, teilweise Gewalt oder Wasser-Bleiche Mischungen* und sehen Ungerechtigkeiten, wo keine sind. Andrerseits haben Feministen keine Probleme damit, Frauen in echter Not alleine zu lassen, nicht für sie einzutreten oder vor internationalen Gerichten für Gerechtigkeit zu sorgen. All das ist der Feminismus von heute. Kurz gesagt: Der Feminismus von heute diskriminiert andere Frauen und Männer, tötet aber gleichzeitig selbst Frauen, natürlich nicht durch die eigene Hand, aber durch ihre feige Untätigkeit.

*war ein Fake, aber zu schön um es mal genannt zu haben. 😉

Haben wir was vergessen? Bitte in die Kommentare.

Ein Gastbeitrag von:
Autor: AlexxTV
Markenzeichen: Quotenschwuchtel
Motto: Ich bin Mensch und was bist Du?

Nachtrag der Redaktion: AlexxTV ist selbst Gay und bezeichnet sich gern auf YouTube als Quotenschwuchtel, da es seiner Meinung nach zu wenige gibt, die unverblümt ihre Meinung äußern, was er bedauerlich findet.

 

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Ein Gedanke zu “Der fehlgeschlagene Feminismus

  1. Genau so sehe ich den Feminismus auch. Die Feministen haben leider vergessen, dass der Kampf um Gleichberechtigung jede Frau in dieser Welt was angeht und alle davon profitieren sollten. Bedauerlicher Weise sind die Feministen, egal ob Mann oder Frau in der heutigen Zeit so ignorant, dass sie vergessen, dass es Frauen außerhalb von Europa oder USA gibt, die ebenfalls dringend Hilfe brauchen. Umso mehr erschreckt es mich zu sehen, dass der Islam bei euch in Deutschland so glorifiziert wird und jeder, der etwas gegen den Islam sagt oder diesen kritisiert, als Nazi abgestempelt wird. Der Islam ist frauenfeindlich und frauenverachtend. Gleichzeitig ist der Islam homophob und antidemokratisch. Wenn der Feminismus wirklich gleiche Rechte für Frauen in der ganzen Welt fordert, dann sollten die Feministen aufhören den Islam zu glorifizieren, jeden als Nazi oder Rassisten hinzustellen und sich endlich gegen diese Religion wehren. Ich war selbst einmal im Iran gewesen und finde den Umgang dort mit Frauen grausam. Die Frauen dort wehren sich, aber ihr Kampf wird erfolglos bleiben, solange der Westen den Islam schützt.

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