Frau verweigert Schwarzem Sitzplatz – rassistischer Vorfall?

Frau verweigert Schwarzem Sitzplatz – rassistischer Vorfall?

22. Dezember 2017 Berlin, Buslinie M41:

Ein angeblich rassistischer Vorfall soll sich in der Buslinie M41 ereignet haben, als ein schwarzer Mann in den Bus einstieg und den noch einzig verbliebenen Platz haben wollte. Eine besorgte Amnesty International Mitarbeiterin Lena Rohrbach, beobachtete ganz subjektiv das Geschehen. Aber von vorne:

Zuvor soll eine andere Frau mit Kopftuch auf dem Sitzplatz neben der Frau gesessen haben, die gefragt wurde, wie weit sie noch fahren wolle. Angeblich, ist aber von Frau Rohrbach nicht 100% bestätigt, soll die Dame die Frau mit dem Kopftuch zum Aufstehen bewegt haben.

Einige Stationen später stieg ein Farbiger in den Bus ein und wollte sich neben die Frau setzen, die nebenan saß. Die Frau sagte zu dem Mann Zitat Frau Rohrbach: „Sie setzen sich hier nicht hin“ als der Mann sie daraufhin fragte weshalb er sich neben sie setzen durfte, soll die mit lauter und aggressiver gesagt haben: „Wenn ich Leute wie Sie angucke, kriege ich Gänsehaut.“ Laut Frau Rohrbach schaute der Mann ganz bedröppelt und betroffen. Der Busfahrer schaltete sich daraufhin ein und stellte die Frau vor die Wahl: Entweder hinsetzen lassen oder aussteigen. Die Frau verließ daraufhin den Bus. Der BVG ist der Vorfall bekannt und man ließ verlauten, dass man jede Form von Rassismus nicht tolerieren werde.

Nachrichtenkommentar:

Es stellt sich bei dem subjektiv berichteten Vorfall jedoch die Frage, ob die Frau tatsächlich rassistisch motiviert gehandelt hat, oder ob sie schlicht und ergreifend Angst hatte. Gefragt hat die betroffene Frau niemand. Wir haben über diesen Vorfall im Team diskutiert und uns gefragt, warum keiner auf die Idee gekommen ist, die Frau einfach zu fragen warum sie eine Aversion gegen den Mann oder die andere Frau mit dem Kopftuch hat.

Unserer Überlegung nach könnte es aber auch sein, dass nach allem, was in den Nachrichten berichtet wird über Muslime, dunkelhäutige Männer, Terroranschläge usw., die Frau schlicht Angst oder Sorge hat, das etwas passieren könnte. Liam, unser schwarzer Kollege im Team findet die Reaktion der Frau gerade in dieser Zeit nicht als übertrieben, sondern eher verständlich. Natürlich hätte die Dame freundlicher und vielleicht etwas sachlicher reagieren können, aber wer Angst hat, denkt nicht wirklich nach. Wir meinen, dass eine radikale Handlung oder eine subjektive Art über einen Vorfall zu berichten wie es die BZ und Frau Rohrbach taten, nicht angebracht ist. Es hätte geklärt werden müssen, was das Motiv der Aussagen war. Bemerkenswert ist auch der Tweet. In den Nachrichten ist von einem lauten und aggressiven Ton die Rede, nicht jedoch von Beleidigung. Die oben zitierten Worte können wir nicht als Beleidigung werten, aber uns fällt immer häufiger auf, wie oft das Wort im falschen Zusammenhang verwendet wird. Die Häufung ist erschreckend.

Einen rassistischen Vorfall im direkten Zusammenhang mit dem Geschehen können wir jedenfalls nicht ermitteln. Ob der Busfahrer oder die Heldin der Amnesty Rohrbach ein Bundesverdienstkreuz verdient, wagen wir jedenfalls zu bezweifeln. Wir vermuten eher ein subjektives Vorurteil der Frau gegenüber. Hier der Tweet der Heldin von Berlin

Autor:
Akin
Markenzeichen: Ziegendompteur
Motto: Nur weil ich Türke bin?

Titelbild Quelle: BZ Screenshot
Nachrichte Quelle: Nachrichtenbeitrag Berliner Zeitung
Twitter Post Quelle: Twitter Post Lena Rohrbach

LinksLiberale

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